Angelica Schwall-Düren unterstützt Wachstums- und Stabilitätspakt für Deutschland

Veröffentlicht am 07.01.2009 in Bundespolitik

„Die Arbeitslosigkeit ist in den Kreisen Coesfeld und Steinfurt im Dezember 2008 zwar leicht angestiegen, aber im NRW-Vergleich immer noch erfreulich gering. Nach einem guten Jahr 2008 müssen wir nun dafür sorgen, dass auch das neue Jahr 2009 erfolgreich wird. Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise bedarf es dazu zusätzlicher Anstrengungen“, teilte die Bundestagsabgeordnete Angelica Schwall-Düren mit.

Der Kanzlerkandidat der SPD, Frank-Walter Steinmeier, hat dazu einen Wachstums- und Stabilitätspakt mit zahlreichen Maßnahmen vorgeschlagen. Unter anderem will er den Kommunen in den nächsten zwei Jahren 10 Milliarden Euro für Infrastrukturprojekte zur Verfügung stellen. Zudem soll der Bund Bauprojekte vorziehen.

„Ich unterstütze die Vorschläge von Frank-Walter Steinmeier ausdrücklich und gehe davon aus, dass die Kommunen im Kreis Coesfeld die Mittel für die Sanierung von Schulen, Kindergärten oder Sporthallen gut nutzen könnten. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Rentnerinnen und Rentner wollen wir durch eine Absenkung des Beitrags zur Krankenversicherung möglichst bald entlasten. Die Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld soll auf 18 Monate verlängert werden. Familien sollen durch einen Kinderbonus in Höhe von 200 Euro pro Kind unterstützt werden. Außerdem wollen wir den Regelsatz für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren in Hartz IV und Sozialhilfe anheben. Das wäre ein sinnvoller Schritt gegen die Kinderarmut“, sagte Angelica Schwall-Düren.

 

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