Bürgermeister Schneider tritt wieder an!

Veröffentlicht am 17.06.2008 in Kommunalpolitik

Kommunalwahl 2009: Schneider tritt an

Kandidiert für eine zweite Amtszeit als Bürgermeister: Peter Amadeus Schneider.

Nottuln - Aberglauben – damit kann Bürgermeister Peter Amadeus Schneider nichts anfangen. „Freitag, der 13.“, das ist für den 52-jährigen ein Datum wie jedes andere auch. Doch der gestrige Freitag hebt sich aus der Masse der Freitage ab, gerade für den Nottulner Bürgermeister. Denn Schneider macht 51 Wochen vor der Kommunalwahl 2009 öffentlich, was viele von ihm erwartet haben: „Ich werde mich wieder zur Wahl für das Bürgermeisteramt stellen“, kündigte er im Redaktionsgespräch seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit an.

Die Verpflichtung gegenüber der Gemeinde und ihren Menschen, die Freude an der mit dem Amt verbundenen Arbeit und das Ziel, für Nottuln noch einiges zu erreichen – all dies sind Beweggründe des gebürtigen Münsteraners. „Das Bürgermeisteramt ist schon auf eine lange Kontinuität ausgelegt“, betont Schneider. Fünf Jahre seien eine zu kurze Zeit. „Der Ort verdient es, dass man länger zur Verfügung steht.“

Uneingeschränkt räumt er ein, dass ihm die Arbeit als Bürgermeister mehr Freude bereitet, als er anfangs gedacht hat. Vor allem die vielen Begegnungen mit den Bürgern schätzt er. Das sei schon eine starke Motivation.

Und natürlich will er noch viel erreichen. „Man soll nicht auf halbem Wege stehen bleiben“, sagt Schneider. Vieles sei angestoßen worden und die Gemeinde habe ein Recht darauf, dass dies zu Ende gebracht werde. „Aber ich selbst nehme für mich auch das Recht in Anspruch, dies zu Ende bringen zu dürfen“, erklärt er selbstbewusst.

Schneider kandidiert diesmal aus dem Amt heraus. Alleine ist er aber nicht. Mit seiner eigenen Partei, der SPD, und mit UBG und Grünen hat er im Vorfeld gesprochen. „Alle drei Gruppen unterstützen wieder meine Kandidatur“, freut er sich. Die Gespräche seien sehr positiv verlaufen, man sehe mit großem Optimismus der Wahl entgegen. Eine Unterstützung auf Gegenseitigkeit, denn Schneider will im bevorstehenden Wahlkampf auch diese drei Parteien unterstützen.

Dass die CDU ihm einen Mitbewerber um das Bürgermeisteramt zur Seite stellen wird, damit hat Schneider keine Probleme. „Auswahl ist gut für die Demokratie“, formuliert er staatsmännisch und fügt dann pfiffig hinzu: „Die Nominierung eines respektablen Kandidaten ehrt auch den Amtsinhaber.“ Die vergangene Legislaturperiode habe aber gezeigt, dass es gut sei, wenn keine Partei die absolute Ratsmehrheit habe.

Die Entscheidung zur Kandidatur hat der 52-Jährige natürlich auch mit seiner Frau Kirsten besprochen. Beide sind sich einig: Hier in Nottuln soll der Lebensmittelpunkt bleiben. „Wir haben uns noch nirgendwo so wohl gefühlt wie in Nottuln“, sagt Schneider.

VON LUDGER WARNKE, NOTTULN

 

Ihr Kontakt zur SPD Nottuln

Sie erreichen die SPD Nottuln per E-Mail. Schreiben Sie gerne an ov@spd-nottuln.de oder besuchen Sie unsere Facebook-Seite.

Vision 2025

Unsere Vision:

Nottuln im Jahr 2025

Jetzt lesen...

Besuch uns auf

Komm in unsere Mitte

Nottuln-Event-Kalender

SPD auf YouTube

SPD Nottuln teilen

News auf einen Blick

19.11.2017 19:01 „Das wird eine Koalition des Misstrauens“
SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles kritisiert das Gegeneinander der Jamaika-Parteien. Und sie erklärt, was die SPD-Fraktion tun muss, um die Menschen wieder besser zu erreichen. Interview mit Andrea Nahles von der Funke Mediengruppe auf spdfraktion.de

16.11.2017 09:26 Im Bereich Digitalisierung wagt Jamaika keinen großen Wurf
Bundeskanzlerin Merkel und FDP-Chef Lindner haben zur Digitalisierung Deutschlands in den letzten Monaten große Ankündigungen gemacht. Davon ist bei den „Jamaika“-Sondierungen wenig zu sehen, kritisiert Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Mit „Trippelschritten“ könne Deutschland seinen gewaltigen Rückstand nicht aufholen. „Im Bereich Digitalisierung wagt Jamaika keinen großen Wurf. Das Zukunftsthema Nummer eins wird wie ein Randthema behandelt.

16.11.2017 09:25 Bezahlbarer Wohnraum darf kein Luxus sein
Laut einer aktuellen Schätzung sind in Deutschland etwa 860.000 Menschen wohnungslos, Tendenz steigend. Trotz wachsender Zahlen von Baugenehmigungen und fertiggestellten Wohnungen ist offensichtlich, dass sich der Ausstieg der öffentlichen Hand aus dem Wohnungsbau nun in steigender Wohnungsnot niederschlägt. „Die SPD-Bundestagsfraktion sieht dringenden Handlungsbedarf für mehr sozialen Wohnungsbau. Wir wollen deshalb den von Bundesbauministerin Hendricks eingeschlagenen

Ein Service von websozis.info

Mitmachen

Mitglied werden!

Jetzt online

Besucher:758101
Heute:7
Online:1