Die andere - nicht SPD - Meinung

Veröffentlicht am 26.02.2008 in Presse

Artikel, Leserbriefe und Zuschriften mit einer anderen Meinung

Unsere Überschrift: Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen - da hilft auch keine Fotovoltaikanlage!


KEINE SPD-MEINUNG

Leserbrief zum Bericht "Das Projekt passt in unsere Zeit" vom 21. Februar:

"Nottuln verplempert bares Geld"

Fotovoltaik- Park

Das Solarwerk für Appelhülsen hat offenbar viele Entscheider in Rat und Verwaltung verblendet. Vor lauter Solar sehen sie nicht mehr, was für unsere Gemeinde und insbesondere für die Menschen wirklich wichtig ist.
Zum Beispiel gesunde Finanzen. Mit dem Bau des Solarkraftwerkes verplempert Nottuln bares Geld - und zwar im ganz großen Stil.
Auch ich bin für Solaranlagen. Es müssen auch meiner Überzeugung nach noch viel mehr gebaut werden. Aber: Solaranlagen gehören auf Dächer und nicht auf teure Äcker; und sie gehören in private Investorenhand und nicht in öffentliche und teure Prestigeobjekte, die die Entschuldung einer hochverschuldeten Gemeinde blockieren. Bürgermeister und Kämmerer haben selbst zugegeben, dass eine Verpachtung oder gar ein Verkauf dieser gemeindeeigenen Flächen (7 Hektar) wesentlich wirtschaftlicher sind. Eben viel, viel gewinnbringender als Bau und Betrieb des Solarwerkes.
Verpachtung oder Verkauf des riesigen Geländes würde richtig Geld in die Kasse der Gemeinde spülen, die viele Millionen Euro Schulden hat.
Hier wird auf Betreiben des Bürgermeisters im wahrsten Sinne des Wortes Geld verschwendet: Die Gemeinde hortet teuren Grund und Boden für ein Solarwerk, anstatt die Äcker zu Geld zu machen und in den Schuldenabbau zu stecken.
Bleiben wir beispielhaft in Appelhülsen: Dort hoffen die Menschen seit Jahren auf eine vernünftige Sporthalle. Dafür bekommen sie jetzt als "Ersatz" ein Solarwerk. Tolle Leistung.
Noch ein Beispiel: Viele Kinder aus Darup, Appelhülsen und Schapdetten müssen selbst den Schulbus bezahlen, weil kein Geld für sie da ist.
Dafür bekommen die Kids ja jetzt Energie aus einem Solarwerk der Gemeinde. Und diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen, angeblich hat die Gemeinde ja für nichts und niemanden mehr Geld.
Apropos Geld: Wer bezahlt eigentlich wirklich den ganzen Solar- Spaß der Gemeinde?
Jeder von uns. Jeder Nottulner - egal ob als Bürgermeister der Gehaltsstufe B3 oder als Hartz- IV- Empfänger - jeder bezahlt mit seiner Stromrechnung jene Einspeisevergütung, die die Anlage ja so "super günstig" für die Gemeinde macht. Und wofür zahlen wir alle? Dafür, dass einige "Sonnenkönige" von Nottuln sich ein "strahlendes Image" gönnen. Und das im buchstäblichen Sinne auf Kosten der Allgemeinheit.

Jörg Grabenschröer Sonnenstiege 9
Leserbrief WN vom 26. 02. 2008

Dieser Leserbrief gibt n i c h t die Meinung der SPD in Nottuln wieder!!!!

Und wie ist Ihre / Eure Meinung dazu? Schreiben Sie einen Kommentar. Wir freuen uns darauf!

 

Ihr Kontakt zur SPD Nottuln

Sie erreichen die SPD Nottuln per E-Mail. Schreiben Sie gerne an ov@spd-nottuln.de oder besuchen Sie unsere Facebook-Seite.

Vision 2025

Unsere Vision:

Nottuln im Jahr 2025

Jetzt lesen...

Besuch uns auf

Komm in unsere Mitte

Nottuln-Event-Kalender

SPD auf YouTube

SPD Nottuln teilen

News auf einen Blick

24.05.2018 06:30 Das Sofortprogramm in der Pflege tritt am 1.1.2019 in Kraft
Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, nimmt Stellung zu den Eckpunkten für ein Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege: „Wir werden zusätzliche Pflegestellen schaffen, Tarifsteigerungen finanzieren und alles dafür tun, damit mehr Ausbildungsplätze in der Pflege geschaffen werden“. „Die Botschaft, dass es weiteren dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Pflege gibt, ist angekommen. Die Koalition handelt schnell und

23.05.2018 18:46 Warum Kinderrechte im Grundgesetz ein Gewinn für alle sind
Gastbeitrag von Katja Mast in der FAZ Tugendmalerei! Überflüssig! Passen nicht in die Systematik! So oder so ähnlich lautet die Kritik an einer Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Dabei gäbe es dafür gute, praktische Gründe. Kinderrechte ins Grundgesetz? Reine Symbolik! Überflüssig! Passen nicht in die Systematik! So oder so ähnlich lautet die Kritik, die man

23.05.2018 17:47 Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege: Eckpunkte vorgestellt
Die Situation in der Pflege in den Krankenhäusern, Heimen und privaten Haushalten hat sich in den letzten Jahren dramatisch zugespitzt und ist zu einer der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft geworden. Viele Pflegekräfte sind wegen der hohen Arbeitsverdichtung chronisch überlastet. Ohne bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und mehr Personal werden wir das Steuer nicht herumreißen. Die

Ein Service von websozis.info

Jetzt online

Besucher:758101
Heute:42
Online:1