Finanzspekulanten zur Kasse bitten!

Veröffentlicht am 11.09.2009 in Arbeit und Wirtschaft

Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" erläuterten Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und Finanzminister Peer Steinbrück ihre Forderung, eine globale Finanzmarktsteuer einzuführen, um Banken, Versicherungen und Investmentfonds an den Kosten der Weltwirtschaftskrise zu beteiligen und die Spekulation einzudämmen. "Die Kosten der Krise dürfen am Ende nicht allein bei kleinen und mittleren Steuerzahlern hängenbleiben", betonte Steinmeier.

Steinbrück kündigte an, die Idee beim bevorstehenden Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G 20) zur Sprache zu bringen. Sinnvoll sei, dass alle G-20-Staaten die Einführung einer Finanzmarktsteuer mitmachten, da sonst die Banken einfach ihre Aktivitäten von einem ins andere Land verlegen könnten. Das globale Aufkommen dieser Art Umsatzsteuer köönte im dreistelligen Millionenbreich liegen.

Sollten die G-20-Partner die Idee ablehnen will die SPD zunächst eine Börsenumsatzsteuer allein in Deutschland einführen. Diese würde dann jedoch nur etwa zwei bis drei Milliarden Euro jährlich erbringen. Daher bleibt auch dann weiterhin die Einführung einer globale Steuer auf alle Finanzprodukte von Aktien über Devisen und Anleihen bis hin zu hochriskanten Zockerpapieren das Ziel.

Das Aufkommen einer solche Abgabe wird international auf einen dreistelligen Millardenbetrag geschätzt. Für Deutschland ergäbe sich selbst bei einem sehr geringen Steuersatz von 0,5 % jährliche Einnahmen in Höhe von 10 - 20 Millarden Euro.

 

Ihr Kontakt zur SPD Nottuln

Sie erreichen die SPD Nottuln per E-Mail. Schreiben Sie gerne an ov@spd-nottuln.de oder besuchen Sie unsere Facebook-Seite.

Vision 2025

Unsere Vision:

Nottuln im Jahr 2025

Jetzt lesen...

Besuch uns auf

Komm in unsere Mitte

Nottuln-Event-Kalender

SPD auf YouTube

SPD Nottuln teilen

News auf einen Blick

20.02.2018 14:26 Erklärung zur aktuellen Berichterstattung der BILD
Die SPD geht wegen grober Verstöße gegen die Grundsätze der journalistischen Ethik gegen einen Bericht der BILD von heute vor und wendet sich an den Deutschen Presserat. Die SPD hat den Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Christian Schertz mit den entsprechenden Schritten betraut. Der Bericht „Dieser Hund darf über die GroKo abstimmen“ ist in seiner Kernaussage falsch,

13.02.2018 18:41 Schulz tritt zurück – Scholz übernimmt kommissarisch den Parteivorsitz – Nahles als Vorsitzende vorgeschlagen
Bericht dazu auf tagesschau.de – http://www.tagesschau.de/inland/spd-parteivorsitz-101.html

13.02.2018 18:15 Frank Schwabe zum Koalitionsvertrag/Menschenrechtspolitik
Frank Schwabe, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: Im vorliegenden Koalitionsvertrag konnte die SPD wichtige Fortschritte im Bereich der Menschenrechte durchsetzen. Insbesondere im Bereich der sozialen und kulturellen Rechte finden sich wichtige Vorhaben. „Zum ersten Mal konnte sich die SPD mit CDU und CSU darauf verständigen, menschenrechtliche Vorgaben entlang der Liefer- und Wertschöpfungsketten für deutsche

Ein Service von websozis.info

Mitmachen

Mitglied werden!

Jetzt online

Besucher:758101
Heute:36
Online:1