Fotovoltaikanlage beschlossen

Veröffentlicht am 04.10.2007 in Presse

Einstimmiger Beschluss

Appelhülsen. Der Gemeindeentwicklungsausschuss hat einstimmig beschlossen, im Bereich der Lankers-Fläche in 2008 eine Fotovoltaik-Anlage mit einer Größe von bis zu 12 Hektar und bis zu 2,5 Megawatt (MW) Nennleistung zu errichten. Voraussetzung ist aber, dass der Betrieb wirtschaftlich dargestellt werden kann. Die entsprechenden Berechnungen sollen erstellt, die Planverfahren beantragt bzw. durchgeführt werden.
Über diesen Empfehlungsbeschluss wird der Rat am Donnerstag (4. Oktober) endgültig abstimmen. Eine Zustimmung dürfte als sicher gelten.

Die Anlage ist zurzeit auf einer Fläche von sieben Hektar mit einer Leistung von 1,2 MW geplant. Um sich alle Optionen offen zu halten, war sich der Ausschuss einig, größere Werte anzusetzen. Zumal die RWE, wie die Gemeindeverwaltung auf Nachfrage mitteilte, die Möglichkeit anbiete, mehr einzuspeisen. Das werde geprüft, näher an die Wohnbebauung in Appelhülsen-Nord soll die Anlage aber nicht rücken.
Wie schon die Bürger in der Infoveranstaltung hatten auch die Politiker etliche Fragen und Anregungen. So wollte Michael Blümer (SPD) geklärt wissen, ob die erwarteten Erträge der Bodenanlage mit denen von Dachanlagen vergleichbar sei. Sein Fraktionskollege Andreas Winkler bat darum, über Zwischenergebnisse informiert zu werden. Der Zeitplan sei eng, deshalb müsse die Politik möglichst schnell Daten zur Verfügung gestellt bekommen, machte Helmut Walter (FDP) deutlich. Horst Imholt (UBG) gab zu bedenken, bei der Anlagentechnik seriöse Firmen zu wählen. Produktpiraterie sei tatsächlich ein Problem, erklärte die Verwaltung. Man sei da gewarnt. Beigeordneter Klaus Fallberg schlug vor, sich eine bestehende Anlage gemeinsam anzusehen.Stefan Kohaus (Grüne) betonte, dass seiner Fraktion neben der Wirtschaftlichkeit auch der ökologischer Faktor ganz wichtig sei. Hartmut Rulle (CDU) legte Wert darauf, über eine gezielte Mittelstandspolitik auch die heimischen Firmen einzubinden. Man habe entsprechende Gespräche schon geführt, erklärte Bürgermeister Schneider.
Am Ende entscheide aber die Wirtschaftlichkeit. Möglichst früh müsse sich eine solche Anlage rechnen, betonte auch Andreas Winkler, „damit wir nicht lange in Vorleistungen treten müssen“.
Ein wichtiges Thema ist der Schutz der Anlage. Hartmut Rulle machte darauf aufmerksam, dass Diebstähle vor allem von Metall (die Module werden aufgeständert) „in Mode gekommen“ seien, seit es „am anderen Ende der Welt“ die entsprechende Nachfrage gebe. Auch die Module würden gestohlen, bestätigte Klaus Fallberg aus den Gesprächen mit der Versicherung. Ein hoher Zaun, nur eine Zufahrt und eine Videoüberwachung seien Maßnahmen dagegen. Thomas Höcker (CDU) forderte auch eine intensive persönliche Kontrolle. Michael Blümer erklärte, dass man den Schutz schon in der Bauphase beachten müsse. Wenn durch einen Diebstahl der Bau verzögert werden sollte, könnte das ganze Projekt scheitern.

Donnerstag, 04. Oktober 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Nottuln)

 

Ihr Kontakt zur SPD Nottuln

Sie erreichen die SPD Nottuln per E-Mail. Schreiben Sie gerne an ov@spd-nottuln.de oder besuchen Sie unsere Facebook-Seite.

Vision 2025

Unsere Vision:

Nottuln im Jahr 2025

Jetzt lesen...

Besuch uns auf

Komm in unsere Mitte

Nottuln-Event-Kalender

SPD auf YouTube

SPD Nottuln teilen

News auf einen Blick

17.01.2018 18:35 Kürzung der US-Hilfsmittel für Palästina verschärft die Situation im Nahen Osten
Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Ankündigung der USA, rund die Hälfte ihrer Zahlung an das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) einzufrieren. „Die amerikanische Regierung hat heute angekündigt, rund die Hälfte ihrer Zahlungen in Höhe von 65 Millionen Dollar an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) einzufrieren und lediglich 60 Millionen Euro

16.01.2018 18:33 Grundsteuer – Wegfall gefährdet kommunale Daseinsvorsorge
Die heutige Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat einmal mehr gezeigt, dass die Grundsteuer reformiert werden muss. Die Politik ist zum Handeln aufgefordert. Mit dem Reformvorschlag des Bundesrates liegt ein gangbares Modell auf dem Tisch. „Die mündliche Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat uns in der Ansicht bestärkt, dass wir um eine Reform der Grundsteuer nicht umhinkommen.

16.01.2018 18:32 Das Sondierungspapier trägt die Handschrift der SPD
Christine Lambrecht, Fraktionsvizin für Finanzen und Haushalt, erklärt, warum sie für ein Ja zu Koalitionsverhandlungen mit der Union wirbt. Hauptgrund: die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen dank SPD. „Finanzielle Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen – das haben wir im Wahlkampf versprochen, und das haben wir in den Sondierungsgesprächen mit der Union auch durchgesetzt. Eine breite Mehrheit wird nach

Ein Service von websozis.info

Mitmachen

Mitglied werden!

Jetzt online

Besucher:758101
Heute:24
Online:1