„Halber Atomausstieg - und jetzt?“

Veröffentlicht am 24.01.2012 in Bundespolitik

Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Organisation „.ausgestrahlt“

Gemeinsame Veranstaltung der Friedensinitiative Nottuln, Attac Coesfeld und der SPD Nottuln und des SPD-UB Coesfeld:

Vortrag und Diskussion über weitere Perspektiven der Anti-Atom-Arbeit in der Region Münsterland

Montag, den 6. Februar 2012, ab 19 Uhr, in Nottuln, Alte Amtmannei

„Halber Atomausstieg - und jetzt? Neue Herausforderungen für die Anti-Atom-Bewegung“ Mit diesem Titel findet am Montag, den 6. Februar 2012 um 19 Uhr in Nottuln in der Alten Amtmannei ein Vortrags- und
Diskussionsabend ein. Referent ist Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Organisation „.ausgestrahlt“.

Mit dem aktuellen Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung wollen sich die Anti?AKW?Aktivisten nicht zufrieden geben. Dies könne nur ein erster Schritt sein, dem schnell und nicht erst in zehn Jahren weitere Schritte folgen müssten. „Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat dazu geführt, dass die schwarz?gelbe Bundesregierung die Verlängerung der AKW-Laufzeiten zurückgenommen hat. Acht Reaktoren werden stillgelegt – ein großer Erfolg für die vielen tausend Menschen, die im letzten Frühjahr auf die Straße gegangen sind“, heißt es in der Einladung zur Veranstaltung. Aber was der Bundestag beschlossen habe, sei erst der halbe Ausstieg. Die Friedensinitiative Nottuln: „Neun Reaktoren sollen noch lange weiterlaufen, die meisten davon noch etwa zehn Jahre. Das ist angesichts der Gefahren, die auch von diesen Kraftwerken ausgehen, nicht zu verantworten. Für eine sichere Energieversorgung sind diese langen Laufzeiten nicht notwendig. Und sie blockieren eine schnellere Energiewende.“ Für die Anti-Atom-Bewegung bedeute dies: „Es bleibt noch viel zu tun! Und ein endgültiger Ausstieg vor dem nächsten Super-GAU ist dringend notwendig.“

Ein weiteres wichtiges Thema an diesem Abend wird die ungelöst Entsorgung der hochradioaktiven Abfälle aus den Reaktoren. Im Mittelpunkt steht dabei der Streit um das geplante Atommüll?Endlager
im Salzstock von Gorleben, die dramatische Situation im Atommüll?Lager Asse, die geplanten Castor Transporte von Jülich nach Ahaus und die Debatte um ein Endlagersuchgesetz. .ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti?Atom?Organisation, die Atomkraftgegner darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. Und so versprechen sich die Veranstalter des Abends weitere Impulse für die Anti?Atomkraft?Arbeit in der Region. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich
eingeladen.

 

Ihr Kontakt zur SPD Nottuln

Sie erreichen die SPD Nottuln per E-Mail. Schreiben Sie gerne an ov@spd-nottuln.de oder besuchen Sie unsere Facebook-Seite.

Vision 2025

Unsere Vision:

Nottuln im Jahr 2025

Jetzt lesen...

Besuch uns auf

Komm in unsere Mitte

Nottuln-Event-Kalender

SPD auf YouTube

SPD Nottuln teilen

News auf einen Blick

24.05.2018 06:30 Das Sofortprogramm in der Pflege tritt am 1.1.2019 in Kraft
Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, nimmt Stellung zu den Eckpunkten für ein Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege: „Wir werden zusätzliche Pflegestellen schaffen, Tarifsteigerungen finanzieren und alles dafür tun, damit mehr Ausbildungsplätze in der Pflege geschaffen werden“. „Die Botschaft, dass es weiteren dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Pflege gibt, ist angekommen. Die Koalition handelt schnell und

23.05.2018 18:46 Warum Kinderrechte im Grundgesetz ein Gewinn für alle sind
Gastbeitrag von Katja Mast in der FAZ Tugendmalerei! Überflüssig! Passen nicht in die Systematik! So oder so ähnlich lautet die Kritik an einer Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Dabei gäbe es dafür gute, praktische Gründe. Kinderrechte ins Grundgesetz? Reine Symbolik! Überflüssig! Passen nicht in die Systematik! So oder so ähnlich lautet die Kritik, die man

23.05.2018 17:47 Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege: Eckpunkte vorgestellt
Die Situation in der Pflege in den Krankenhäusern, Heimen und privaten Haushalten hat sich in den letzten Jahren dramatisch zugespitzt und ist zu einer der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft geworden. Viele Pflegekräfte sind wegen der hohen Arbeitsverdichtung chronisch überlastet. Ohne bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und mehr Personal werden wir das Steuer nicht herumreißen. Die

Ein Service von websozis.info

Jetzt online

Besucher:758101
Heute:10
Online:2