Hydrogeologisches Gutachten zur Umgehungsstraße Nottuln

Veröffentlicht am 31.05.2009 in Kommunalpolitik

Wolf Haase

Wer die Leserbriefe in den WN und die Diskussionen in den politischen Parteien Nottulns zum Thema Umgehungsstraße in der letzten Zeit verfolgt hat, musste feststellen, dass die Meinung hierzu in der Nottulner Bürgerschaft stark gespalten ist. Auf der einen Seite stehen die Befürworter, die den Ortskern vom Durchgangsverkehr entlasten wollen. Auf der anderen Seite konzentrieren sich die Argumente der Gegner mittlerweile vor allem auf die "Gefährdung des Nottulner Brunnenwassers". Vor diesem Hintergrund hat der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Gemeinderat, Wolf Haase, angeregt, durch ein hydrogeologisches Gutachten letzte Zweifel auszuräumen.

Die positive Stellung zur Nordumgehung der SPD Fraktion Nottuln dürfte allen Bürgerinnen und Bürgern Nottulns bekannt sein, auch die Bauchschmerzen, die fast alle Ratsmitglieder beim damaligen Ratsbeschluss hatten.

Aufgrund der letzten doch recht unbefriedigenden und emotionalen Diskussionen im letzten Betriebsausschuss über die Sicherheit des Nottulner Wasserwerkes wird die SPD Nottuln in der nächsten Ratssitzung beantragen, dass seitens der Gemeinde Nottuln die Kosten für ein hydrogeologisches Gutachten ermittelt werden, ein Gutachten, das nach Meinung der Sozialdemokraten vor allem den sensiblen Bereich im Ständerwerk der zu bauenden Brücke überprüfen soll.

Dieses Vorgehen hält die SPD Fraktion gerade wegen der kontroversen Stellungnahmen der im Betriebsausschuss referierenden Gutachter Tröger und Kluge für unabdingbar, da ja gerade SPD und CDU gemäß ihres alten Ratsbeschlusses den Bestand des Wasserwerkes als eine von zwei notwendigen Prämissen zur Nordumgehung gefordert haben.

Die SPD ist zwar zum augenblicklichen Zeitpunkt weiterhin der Meinung, dass sich durch die aktuellen Stellungnahmen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zum Sachstand des alten Ratsbeschlusses für eine Nordumgehung ergeben haben, dennoch hält die Fraktion es für zwingend notwendig, dass auch die letzten Zweifel in Sachen Gefährdung des Wasserwerkes ausgeräumt werden müssen.

Nur ein neues hydrogeologisches Gutachten wird uns diese höchstmögliche Sicherheit in der Beschlusslage geben können. Aufwand und Kosten mögen, das wird die Verwaltung bis zum nächsten Rat wohl beziffern können, sehr hoch sein, jedoch gemessen an den eventuellen Konsequenzen müssen wir diesen Weg unbedingt beschreiten.

 

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