KiBiz verschärft KiGa Situation in Schapdetten noch mehr

Veröffentlicht am 11.12.2007 in Presse

11. Dezember 2007, Pressemitteilung des SPD-OV-Vorstands

KiBiz verschärft KiGa Situation in Schapdetten noch mehr

Auch wenn Ratsvertreter der CDU der Meinung sind, dass eine von der SPD beantragte Sondersitzung überflüssig sei, muss das noch lange nicht heißen, dass dies auch wirklich der Fall ist:

Auch wenn Ratsvertreter der CDU der Meinung sind, dass eine von der SPD beantragte Sondersitzung überflüssig sei, muss das noch lange nicht heißen, dass dies auch wirklich der Fall ist:

Was für die nicht öffentliche Sitzung an Zahlen und Material seitens der Verwaltung bekannt gegeben wurde, war vielen der anwesenden Ausschussmitglieder nicht bekannt, bzw. ist erst durch die aktuellen Vorlagen deutlich geworden, auch wenn das seitens der CDU vehement in der Öffentlichkeit bestritten wird..
Nicht umsonst formulierte Frau Boldt - Hübner, dass sie ja nun jetzt gut vorbereitet in die Kreissitzung gehen könne.
Dass der Vorsitzende (CDU) die Sitzung mit den Worten eröffnete, er hätte ja einberufen müssen, zeigt schon, mit welcher Grundeinstellung die Mitglieder der CDU in diese Sitzung gekommen waren. Nicht nur der Artikel des Herrn Schulze Bisping offenbart hier die ideologische Linie der Mehrheit der CDU Vertreter.
Den unqualifizierten Angriff in diesem Artikel auf den Bürgermeister können weder Ortsverein und Fraktion nachvollziehen.
Nicht um KiBitz ging es der SPD Ratsfraktion, sondern um die Verdeutlichung der Situation vor allem im Ortsteil Schapdetten im Kinder –und Jugendbereich.
Die aktuellen Zahlen sind nun einmal alarmierend, und da hilft Schönreden bzw. Kleinreden der Problematik allein auch nicht. Das bisher recht gut funktionierende Selbstreinigungsprinzip von Verwaltung,Trägern und Elternschaft muss – und da verschärft KiBitz durchaus die Notwendigkeit neuen Handelns – neu überdacht werden, und in der Sitzung sind da auch schon Anregungen bzw. Vorschläge gekommen, deren Realisierbarkeit überprüft werden muss.
Dass die Elternbeiträge nicht erhöht werden müssen – die sog. ungelegten Eier des Herrn Gellenbeck – steht zur Zeit 1. nicht fest und ist 2.insofern eine Mogelpackung, da diese Gelder dann eben über die Kreisumlage gezahlt werden müssen.
Zudem wird der Träger sein prognostiziertes Defizit für die Sachkosten von der Gemeinde einfordern müssen.

Ist es denn wirklich Panikmache, wenn demografische Fakten und deren Auswirkungen auf den Tisch kommen? Ist es wirklich überflüssig, wenn ein Ausschuss noch einmal ausdrücklich das Engagement von Politik und Verwaltung einfordert, wenn es um die Kinder dieser Gemeinde geht?

Dankenswerter Weise hat ja Herr Rütering die Argumente des Fraktionsvorsitzenden der SPD Wolf Haase aus nichtöffentlicher Sitzung in die Öffentlichkeit transportiert:

Die angemeldeten Zahlen signalisieren in naher Zukunft erhöhte Kosten für die Gemeinde, Schließung einer Gruppe oder sogar Auflösung des Kindergartens, die Schulkinderzahlen erfordern eine Zusammenlegung von Klassen, und, wer noch weiter voraus denkt, auch Auswirkungen auf den Sportverein und den gesamten Ortsteil Schapdetten.
Mit Schaffung von Bauland allein, wie von der CDU gefordert, ist diese Problematik in Schapdetten nicht zu lösen. Das wird nur ein Baustein u.a. sein, dem Patienten Schapdetten aber nur wenig helfen.

Dass ähnliche demografische Tendenzen in den anderen Ortsteilen Nottulns langfristig ebenfalls veränderte Situationen im Jugendbereich schaffen könnten, ist, wenn die Gemeinde und die politischen Gremien nicht gegensteuern, auch in dieser Sitzung deutlich geworden.

Mag sein, dass einige CDU Mitglieder ihre kostbare ehrenamtliche Zeit gerne anders genutzt hätten – so das CDU Ausschussmitglied Kleinmann - als sich mit der Problematik unserer Kinder in Nottuln zu beschäftigen, der SPD Nottuln war es aber wichtiger, mit dieser Sondersitzung deutliche Signale über die Probleme - z.B. in Schapdetten - in Richtung Kreisausschüsse zu senden, bevor diese Entscheidungen treffen, mit denen wir dann hier vor Ort leben müssen.

 

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