Mitgliederversammlung 16.11.2007

Veröffentlicht am 16.11.2007 in Ortsverein

Bericht aus der Mitgliederversammlung vom 16. November 2007, SPD-Ortsverein Nottuln

Im Speicher des Bürgerzentrums führte die SPD Nottuln nun ihre zweite Mitgliederversammlung des Jahres durch. Vorsitzender Uwe Brummerloh ehrte mehrere Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit. Urkunden der Partei sowie ein Präsent des Ortsvereines konnten Günther Lemke für eine 50-jährige Mitgliedschaft sowie Peter Mahlke und Leo Broloer für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft in Empfang nehmen. Weitere Jubilare, die an der Versammlung nicht teilnehmen konnten, wird der Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt ehren.
Die Laudatio für Günther Lemke hielt sein langjähriger Wegbegleiter im Rat der Gemeinde Nottuln, Michael Blümer, der humorvoll auf wesentliche Stationen im Parteileben des Jubilars einging.
Nach einer Stärkung wurden die nach Wegzug der bisherigen Inhaber vakanten Position des Kassierers und seines Stellvertreters mit Holger Zbick und Thorsten Groeneveld neu besetzt.
Beide nahmen das deutliche Votum der Mitglieder an.
Über die wesentlichen Neuerungen und Veränderungen der auch für Nottuln bedeutsamen Gemeindeordnung informierte Peter Amadeus Schneider. Aus der Versammlung wurde insbesondere die Abschaffung der Bürgermeisterstichwahl als fataler Fehler angesehen, der bei entsprechenden Konstellationen ungewollte Auswirkungen haben kann. „Wichtige demokratische Elemente wurden aufgegeben. Gegebenenfalls werden nur wenige Wählerinnen und Wähler über das kommunale Spitzenamt entscheiden. Damit haben die Bürgermeister keine breite Mehrheit in der Bevölkerung. Im Prinzip fehlt ihnen dann eine ausreichende Legitimation“, so Leo Broloer in seiner Kritik an der Gesetzesänderung.

Berichte aus der Ratsfraktion sowie aus dem Kreistag folgten von Wolf Haase und Gisela Frye. Sorgenvoll berichteten beide von der für Nottuln völlig unbefriedigenden Situation bei den Kosten im Kindergartenbereich sowie bei der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren. Hier zeichnet sich eine erhebliche Mahrbelastung der Bürger durch höhere Elternbeiträge sowie ein unzureichendes Platzangebot ab. Über beides soll am 11. 12. im Kreistag entschieden werden, ohne dass den politischen Gremien Gelegenheit zu einer politischen Meinungsäußerung gegeben wird. Die Ratsfraktion wurde gebeten, eine Sondersitzung des zuständigen Ausschusses zu beantragen. Die gravierenden Auswirkungen für Nottuln sollen heraus gearbeitet werden. Ferner soll auf eine Entscheidung hin bewirkt werden, die die finanziellen Belange der Familien und ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuung für die Altersgruppe bis 3 Jahre verbessert und nicht, wie von den Mitgliedern befürchtet wird, dramatisch verschlechtert.

Mit einigen guten Ideen und Vorschlagen zur weiteren Politikgestaltung in Nottuln endete die zweite Mitgliederversammlung des Jahres

 

Ihr Kontakt zur SPD Nottuln

Sie erreichen die SPD Nottuln per E-Mail. Schreiben Sie gerne an ov@spd-nottuln.de oder besuchen Sie unsere Facebook-Seite.

Vision 2025

Unsere Vision:

Nottuln im Jahr 2025

Jetzt lesen...

Besuch uns auf

Komm in unsere Mitte

Nottuln-Event-Kalender

SPD auf YouTube

SPD Nottuln teilen

News auf einen Blick

20.02.2018 14:26 Erklärung zur aktuellen Berichterstattung der BILD
Die SPD geht wegen grober Verstöße gegen die Grundsätze der journalistischen Ethik gegen einen Bericht der BILD von heute vor und wendet sich an den Deutschen Presserat. Die SPD hat den Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Christian Schertz mit den entsprechenden Schritten betraut. Der Bericht „Dieser Hund darf über die GroKo abstimmen“ ist in seiner Kernaussage falsch,

13.02.2018 18:41 Schulz tritt zurück – Scholz übernimmt kommissarisch den Parteivorsitz – Nahles als Vorsitzende vorgeschlagen
Bericht dazu auf tagesschau.de – http://www.tagesschau.de/inland/spd-parteivorsitz-101.html

13.02.2018 18:15 Frank Schwabe zum Koalitionsvertrag/Menschenrechtspolitik
Frank Schwabe, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: Im vorliegenden Koalitionsvertrag konnte die SPD wichtige Fortschritte im Bereich der Menschenrechte durchsetzen. Insbesondere im Bereich der sozialen und kulturellen Rechte finden sich wichtige Vorhaben. „Zum ersten Mal konnte sich die SPD mit CDU und CSU darauf verständigen, menschenrechtliche Vorgaben entlang der Liefer- und Wertschöpfungsketten für deutsche

Ein Service von websozis.info

Mitmachen

Mitglied werden!

Jetzt online

Besucher:758101
Heute:36
Online:1