Mitgliederversammlung 25.03.2006

Veröffentlicht am 25.03.2006 in Ortsverein

SPD-Mitgliederversammlung März 2007

Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins

-str- Nottuln. Auf den Tag genau ein Jahr sei er nun im Amt des Vorsitzenden, begrüßte Uwe Brummerloh die Anwesenden zur Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Nottuln am Donnerstagabend in der Gaststätte Kruse.

Wie geht man mit dem Defizit um?
Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins

-str- Nottuln. Auf den Tag genau ein Jahr sei er nun im Amt des Vorsitzenden, begrüßte Uwe Brummerloh die Anwesenden zur Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Nottuln am Donnerstagabend in der Gaststätte Kruse. Grund für ihn, mit einem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate zu beginnen, die von Wahlkämpfen geprägt waren. "Aber auch hier im Ort ist einiges gelaufen."

Anschließend legte die stellvertretende Kassiererin Gisela Frye ihren Rechenschaftsbericht vor. Georg Sternemann und Manfred Gausebeck hatten die Kasse geprüft und schriftlich die korrekte Führung bestätigt, so dass der Entlastung des Vorstands nichts im Wege stand. Danach standen Neuwahlen der beiden Kassierer auf der Tagesordnung. Reinhilda Jähnke kandidierte nicht mehr. Auf ihren Posten ließen die Anwesenden ihre bisherige Stellvertreterin Gisela Frye aufrücken. Zur 2. Kassiererin wurde Regine Kauermann gewählt.

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider übernahm dann das Wort, um der Versammlung die Finanzlage der Gemeinde Nottuln zu erlautern. Er bedauerte, dass Kämmerer Klaus Fallberg diesen Part Wegen Erkrankung nicht wahrnehmen konnte. "Bürgermeister und Kämmerer sind in unserer Gemeinde aber völlig einer Meinung", betonte er. Schneider erklärte, dass sich die schwierige Lage des Haushalte ergebe, weil etliche Kosten an die Gemeinden weitergegeben worden seien, die nicht zu beeinflussen seien. Dem stünden Streichungen von bisher gewährten Mitteln gegenüber, machte er an Beispielen deutlich. "Wie kann man mit dem Defizit umgehen?", stellte er in den Raum und betonte, dass dabei das oberste Ziel die Vermeidung eines Haushaltssicherungskonzeptes sei. Dies mache die freiwillige Konsolidierung des Haushaltes nötig. In fast allen Fraktionen werde verantwortungsbewusst mit der Situation umgegangen, ist sich Schneider sicher. Das Ziel der SPD-Fraktion, dass Nottuln eine soziale Gemeinde bleiben müsse, decke sich auch mit seiner persönlichen Meinung, schloss Schneider.

SPD-Fraktionsvorsitzender Wolf Haase ging anschließend näher auf die bisher geleistete Arbeit der Fraktionen ein. Er kritisierte die Haltung der CDU und zeigte sich erfreut über das gute Miteinander der restlichen im Rat vertretenen Parteien. Schließlich sei es sinnvoll, vorab festzustellen, was finanziell Überhaupt machbar sei, ehe der Haushalt der Gemeinde aufgestellt würde. Für die SPD-Fraktion gelte, die Kürzungen im sozialen Bereich so klein wie möglich zu halten, betonte Haase, obwohl sie nicht ganz zu vermeiden seien. "Wir werden den Konsolidierungsprozess unterstützen."

Bei der anschließenden Diskussion um mögliche Einsparungen zeigte sich, dass den Mitgliedern vor allem der Jugend- und Sozialbereich wichtig ist. Begrüßt wurde darüber hinaus auch die gemeinsame Tendenz von Fraktion und Bürgermeister, dass vom Gemeindeprüfungsamt angeregte Personalreduzierungen innerhalb der Verwaltung nicht über Entlassungen geschehen dürfen.

Zudem formulierten die Anwesenden einen Antrag, in dem sie die Kreistagsfraktionen auffordern, die absolute Höhe der Kreistunlage für die nächsten Jahre auf einem vertretbaren Niveau festzuschreiben.

Zum Abschluss gab Uwe Brummerloh dann einen erfreulichen Termin an die Mitglieder weiter, mit dem die gemeinsame Arbeit honoriert werden solle. "Für ein geselliges Miteinander laden Peter Amadeus Schneider und ich zu einer Fahrt des Ortsvereins nach Duisburg am 13. Mai ein."

 

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