SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Nottuln-Appelhülsen

Veröffentlicht am 14.10.2011 in Allgemein

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Bürgermeister und MdL gemeinsam mit Mitgliedern aus Vorstand und Fraktion der SPD

„Das war wirklich ein interessanter und schöner Abend“, meinte nach gut 90 Minuten einer der über 200 Gäste im Appelhülsener Bürgerzentrum. Und mit dieser Meinung wird er nicht alleine gewesen sein. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gewann bei ihrem Besuch in Nottuln viele Sympathien. Losgelöst vom politischen Tagesgeschäft als Regierungschefin einer rot-grünen Minderheitsregierung, die vor einem riesigen Berg von ungelösten Problemen steht, konnte sie in Nottuln ganz sie selbst sein. Locker und dennoch gehaltvoll in ihren Beiträgen, charmant und ehrlich interessiert bei den Begegnungen mit den Menschen. Das kam an.

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider war sichtlich stolz, dass die Ministerpräsidentin nach Nottuln gekommen war und sich für ihre Tatkraft-Aktion den Bauernhof der Familie Bünker auserkoren hatte (wir berichteten). Denn dadurch wurden auch die Probleme der Milchbauern wieder in den Fokus gerückt. „Ich danke Ihnen für dieses Signal“, betonte Schneider. Und erfreut waren auch viele Vereinsvertreter, die an Ständen ihre Vereine vorstellten. Kraft nahm sich die Zeit, mit allen zu sprechen. „Wir sind sehr stolz auf das Ehrenamt in unserer Gemeinde“, hatte Schneider zu Beginn erklärt.

Was die Ministerpräsidentin auf dem Bünker-Hof erlebt hatte, sahen die Anwesenden in einem Video-Beitrag, der bereits fertig war. Überhaupt war die ganze Veranstaltung perfekt vorbereitet. Moderator Manfred Erdenberger, der erfahrene Radio-Mann, führte souverän durch den Abend. Die immer wieder von Beifall begleitete Podiumsdiskussion zwischen Hannelore Kraft, Hubert Bünker und Ursula Muhle vom Kreislandfrauenverband verlief harmonisch. Für den Wunsch der Landfrauen, Ernährung und Lebensmittelkunde stärker und bis Klasse 10 im Schulunterricht zu verankern, hatte Hannelore Kraft Verständnis, machte aber auch deutlich, das der Lehrplan ein zusätzliches Fach nicht mehr zulasse. Und die Sorgen von Hubert Bünker wegen zu geringer Milchpreise, einer überbordenden Bürokratie und einem drohenden Flächenmangel - all das kann Hannelore Kraft jetzt viel besser nachvollziehen. „Ich habe heute viel gelernt.“

Den Artikel und das Bild haben wir mit deren freundlicher Erlaubnis von den "Westfälischen Nachrichten" übernommen.

 

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