SPD stellt ihre Mannschaft für die Kommunalwahl auf

Veröffentlicht am 22.01.2014 in Ortsverein

Mit dieser Mannschaft stellt sich die SPD Nottuln bei der Kommunalwahl dem Votum der Wähler.

100 Prozent für alle Kandidaten Mit großer Geschlossenheit haben die Mitglieder der SPD Nottuln die Männer und Frauen gewählt, die am 25. Mai für den Gemeinderat kandidieren werden. Sowohl die 16 Direktkandidaten in den Wahlbezirken als auch die insgesamt 18 Kandidaten auf der Reserveliste wurden einstimmig gewählt. Auf Platz eins der Reserveliste steht Fraktionsvorsitzender Manfred Gausebeck, der damit die Rolle des Spitzenkandidaten innehat.

Deutlich wurde: Die SPD kann auf eine Reihe von neuen und jüngeren Mitgliedern bauen, die für die Ratsarbeit zur Verfügung stehen. Die älteren Sozialdemokraten wie zum Beispiel Michael Blümer und Renate Brülle-Buchenau stehen zwar weiterhin zur Verfügung, ziehen sich aber auf die Reservebank zurück. Sie nehmen hintere Listenplätze ein. Der Vorstand mit dem ersten Vorsitzenden Manfred Kunstlewe an der Spitze hatte die Kandidatenkür offensichtlich bestens vorbereitet. Kunstlewe zeigte sich kurz sogar ein wenig überrascht über die 100-Prozent-Voten, machte dann aber aus seiner Freude keinen Hehl: „Wenn wir mit dieser Einigkeit den Kommunalwahlkampf betreiben, dann werden wir in Nottuln auch ein gutes Ergebnis erzielen.“ Um das Wahlprogramm selbst ging es am Montag noch nicht. Es soll Mitte Februar bei einer Klausurtagung festgezurrt werden. Völlig problemlos verlief auch eine Ergänzungswahl zum Vorstand. Mit großem Dank verabschiedete Kunstlewe die langährige Kassiererin Christiane Lang, die wegen eines Wohnortwechsels diese Aufgabe nicht mehr ausüben kann. Zum neuen Kassierer wählten die Mitglieder einstimmig Alexander Kuhlmann. So reibungslos die personellen Weichen gestellt wurden, so diskussionsfreudig zeigten sich die knapp 25 Teilnehmer beim Thema Bundespolitik. Anlass dafür: Ulrich Hampel, neuer Bundestagsabgeordneter der SPD, war in die Ortsvereinsversammlung gekommen, um einen ersten Berlin-Bericht zu geben. Dass an der Nottulner SPD-Basis die GroKo kritisch gesehen wird, verdeutlichte die Aussage von Wolf Haase, wonach etwa 75 Prozent der Mitglieder im Ortsverein Nottuln den Koalitionsvertrag abgelehnt hätten. Hampel warb um Vertrauen, um einen Vertrauensvorschuss. „Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an.“ Es sei richtig gewesen, Verantwortung zu übernehmen. „Unsere Handschrift muss aber erkennbar bleiben“, möchte er natürlich möglichst viele sozialdemokratische Ziele verwirklichen. Der Abgeordnete ist ordentliches Mitglied im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie und im Verteidigungsausschuss. „Lasst uns weiter an einem Strang ziehen. Ich bin für euch da und möchte das Sprachrohr der Basis in Berlin sein“, warb Ulrich Hampel um Zusammenarbeit. Bild und Text haben wir mit freundlicher Genehmigung von den Westfälischen Nachrichten übernommen.

 

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