Stolz auf die SPD

Veröffentlicht am 02.12.2013 in Ortsverein

Die neuen Mitglieder mit André Stinka, den Kandidaten zur Kreistagswahl und Valerie Fender (stellv. Vors.)

Auf positive Resonanz ist das Vorgehen der SPD-Führung gestoßen, die Mitglieder über den Koalitionsvertrag abstimmen zu lassen. „Das ist Demokratie in Reinkultur“, hieß es auf der Versammlung der SPD Nottuln.

Wolf Haase war begeistert: „Mehr als 25 Prozent unserer Mitglieder sind heute Abend anwesend, das soll uns mal eine andere Partei nachmachen.“ In der Tat war am Donnerstag die Mitgliederversammlung der SPD Nottuln in der Ratsschänke Böcker-Menke so gut besucht wie schon lange nicht mehr. Unter den über 25 Anwesenden befanden sich 23 stimmberechtigte Mitglieder, die die für diesen Abend angesetzten Personalentscheidungen zügig und einvernehmlich trafen: Für den Nottulner Kreistagswahlbezirk 20 nominierte die SPD den 43-jährigen Schapdettener Sascha Michalek. Er soll auf der Kreisreserveliste der Partei Listenplatz 19 einnehmen. Für den zweiten Nottulner Kreistagswahlbezirk (Nr. 21) nominierte die SPD den 57-jährigen Appelhülsener Manfred Kunstlewe. Er soll auf der Reserveliste Platz neun einnehmen. Endgültig entschieden über diese Vorschläge wird am 5. Dezember auf der Wahlkreisdelegiertenversammlung in Billerbeck. Oberstes Ziel sei es, die absolute Mehrheit der CDU im Kreistag zu verhindern, betonte Unterbezirksvorsitzender André Stinka. Die SPD Nottuln geht in den Kommunalwahlkampf mit einer gewachsenen Mitgliederbasis. Vorsitzender Manfred Kunstlewe hieß fünf neue Mitglieder und zwei Juso-Unterstützer willkommen. Nun hat der Ortsverein 80 Mitglieder. Hauptthema war die Diskussion über den tags zuvor bekannt gewordenen Koalitionsvertrag in Berlin. Schließlich sollen in der nächsten Woche alle SPD-Mitglieder darüber abstimmen. Von ihrem Votum hängt viel ab. Mit André Stinka, der ja auch Generalsekretär seiner Partei in NRW ist, hatten die Nottulner Genossen einen aufmerksamen Zuhörer an ihrer Seite. Keine Frage: Auch viele SPD-Mitglieder vor Ort haben mit großer Skepsis und auch Ablehnung die Koalitionsverhandlungen verfolgt. Doch die Stimmung scheint sich zu ändern. „Ich bin doch überrascht, wie viele positive Ergebnisse in diesem Koalitionsvertrag sind“, erklärte Günther Lemke. „Ich werde zustimmen.“ Aber es gab nach wie vor auch kritische Stimmen, die vor allem beklagten, dass manche Reformen erst in späteren Jahren umgesetzt werden sollen. „Man begibt sich aber auf den Weg“, formulierte Stinka mehrmals. Die Weichen seien gestellt. „Wenn wir das jetzt ablehnen, wird es für viele Menschen keine Veränderung zum Besseren geben“, mahnte er. Dass die SPD-Spitze die bundesweit 470 000 Mitglieder an der Entscheidung beteiligt und sie über den Koalitionsvertrag abstimmen lässt, stößt bei den Nottulner Sozialdemokraten auf große Zustimmung. Von „Demokratie in Reinkultur“ war am Donnerstag die Rede. Oder: „Ich habe wieder gelernt, richtig stolz auf diese Partei zu sein“, meinte Andreas Winkler unter dem anerkennenden Nicken vieler Mitglieder. André Stinka: „Wir haben das Maximum in den Verhandlungen erreicht. Nehmt diese Chance zur Entscheidung wahr.“ Bild und Artikel haben wir mit freundlicher Genehmigung von den Westfälischen Nachrichten übernommen.

 

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