Suchauftrag für Entlastungsstraße West

Veröffentlicht am 16.11.2007 in Presse

Auf die Suche geschickt

Nottuln. „Wir tun das hier nicht einfach ab, sondern wollen ernsthaft eine Lösung finden.“ Mit diesen Worten fasste Ausschussvorsitzender Wolf Haase die Diskussion um die Entlastungsstraße Nottuln-West zusammen. Im Gemeindeentwicklungsausschuss wurde das Thema am Mittwochabend unter großer Beteiligung betroffener Bürger besprochen. Dabei folgten die Fraktionen mit Ausnahme der UBG dem Vorschlag der Gemeinde, über ein Bebauungsplanverfahren mögliche Trassen für eine Entlastungsstraße zu finden. Bei drei Gegenstimmen wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Entlastungsstraße Nottuln-West“ beschlossen. In dessen Rahmen sollen jetzt innerhalb eines Suchraumes am Zippenberg mögliche Wegeführungen aufgezeigt werden.Die UBG hielt in der Diskussion unter anderem dagegen, dass der vorgeschlagene Suchraum weiter in Richtung Darup liegen müsste. „Wir stehen vor dem Scherbenhaufen einer verfehlten Planung, in der keine solche Straße vorgesehen war. Einer Planung, die wir so nicht wollten.“ Stefan Kohaus (Grüne) erklärte, dass seine Fraktion die „nicht ganz geglückte Planung“ damals zwar ebenfalls abgelehnt habe. Er wolle sich einer Lösungssuche aber nicht verschließen. Die müsse allerdings ergebnisoffen sein: „Das kann am Ende auch bedeuten, dass keine Straße gebaut wird.“Dass es zu dieser „Null-Lösung“ kommt, hielten die meisten Politiker offenbar für unwahrscheinlich. Dr. Martin Geuking (FDP) meinte, dass es unsinnig sei, den Verkehr Richtung Coesfeld über den Oberstockumer Weg und die B525 abfließen zu lassen. „Eine Alternative muss her.“ Auch der Verkehr Richtung Billerbeck solle nicht über den Oberstockumer Weg geführt werden, erklärte Roswitha Roeing-Franke (CDU). Sie sei davon überzeugt, dass der Oberstockumer Weg schon wegen der Schulkinder für den vielen Verkehr ungeeignet ist. Gottfried Hoffmann (SPD) ergänzte, dass es nicht nur um die Verkehrssituation am Oberstockumer Weg und im Fasanenfeld gehe, sondern auch der Niederstockumer Weg entlastet werden könnte, wenn man einen westlichen Abfluss des Verkehrs errmögliche.Vor allem brauche man verlässliche Zahlen, meinte Christof Peter-Dosch (Grüne). Man müsse erkennen können, wie die Straßen in Zukunft be- und entlastet werden. Solche Zahlen habe es doch schon gegeben, als der Bebauungsplan beschlossen wurde, kritisierten die Anlieger aus dem Fasanenfeld. Und seitdem habe sich doch nichts geändert. Beim Grundstückskauf seien sie davon ausgegangen, dass die komplette Erschließung über den Oberstockumer Weg erfolge. So eine Planung müsse Vertrauensschutz gewähren. Immerhin lebten allein im Bereich Falkenstraße rund 60 Kinder, auch das müsse beim Bau einer Straße im Wohngebiet bedacht werden.Dem hielt ein Anlieger des Oberstockumer Weges den „Brennpunkt Schule“ entgegen: „Gehen Sie da mal morgens vorbei, dann wissen Sie, was notwendig ist.“ Die Versäumnisse der Vergangenheit müssten aufgearbeitet werden, forderte er. So ähnlich hatte auch Christian Schulze Pellengahr (CDU) argumentiert: „Ich weiß nicht, warum das damals nicht bedacht worden ist. Aber lassen Sie’s mich salopp formulieren: Man kann ja auch klüger geworden sein.“

Freitag, 16. November 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Nottuln)

 

Ihr Kontakt zur SPD Nottuln

Sie erreichen die SPD Nottuln per E-Mail. Schreiben Sie gerne an ov@spd-nottuln.de oder besuchen Sie unsere Facebook-Seite.

Vision 2025

Unsere Vision:

Nottuln im Jahr 2025

Jetzt lesen...

Besuch uns auf

Komm in unsere Mitte

Nottuln-Event-Kalender

SPD auf YouTube

SPD Nottuln teilen

News auf einen Blick

20.02.2018 14:26 Erklärung zur aktuellen Berichterstattung der BILD
Die SPD geht wegen grober Verstöße gegen die Grundsätze der journalistischen Ethik gegen einen Bericht der BILD von heute vor und wendet sich an den Deutschen Presserat. Die SPD hat den Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Christian Schertz mit den entsprechenden Schritten betraut. Der Bericht „Dieser Hund darf über die GroKo abstimmen“ ist in seiner Kernaussage falsch,

13.02.2018 18:41 Schulz tritt zurück – Scholz übernimmt kommissarisch den Parteivorsitz – Nahles als Vorsitzende vorgeschlagen
Bericht dazu auf tagesschau.de – http://www.tagesschau.de/inland/spd-parteivorsitz-101.html

13.02.2018 18:15 Frank Schwabe zum Koalitionsvertrag/Menschenrechtspolitik
Frank Schwabe, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: Im vorliegenden Koalitionsvertrag konnte die SPD wichtige Fortschritte im Bereich der Menschenrechte durchsetzen. Insbesondere im Bereich der sozialen und kulturellen Rechte finden sich wichtige Vorhaben. „Zum ersten Mal konnte sich die SPD mit CDU und CSU darauf verständigen, menschenrechtliche Vorgaben entlang der Liefer- und Wertschöpfungsketten für deutsche

Ein Service von websozis.info

Mitmachen

Mitglied werden!

Jetzt online

Besucher:758101
Heute:35
Online:1