20.11.2007 in Presse

Blümer "Die CDU will nicht aufklären!"

 

Blümer: „Mir fehlt das Vertrauen“

Nottuln. Weil sich der ganze Politik-Zoff in den nicht öffentlichen Gremien der Gemeinde ereignet hat, konnte Bürgermeister Peter Amadeus Schneider in der öffentlichen Ratssitzung in dieser Woche nur einen Satz sagen: „Michael Blümer (SPD) ist vom Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses zurückgetreten.“ Der Rücktritt des SPD-Politikers,....

16.11.2007 in Presse

Suchauftrag für Entlastungsstraße West

 

Auf die Suche geschickt

Nottuln. „Wir tun das hier nicht einfach ab, sondern wollen ernsthaft eine Lösung finden.“ Mit diesen Worten fasste Ausschussvorsitzender Wolf Haase die Diskussion um die Entlastungsstraße Nottuln-West zusammen. Im Gemeindeentwicklungsausschuss wurde das Thema am Mittwochabend unter großer Beteiligung betroffener Bürger besprochen. Dabei folgten die Fraktionen mit Ausnahme der UBG dem Vorschlag der Gemeinde, über ein Bebauungsplanverfahren mögliche Trassen für eine Entlastungsstraße zu finden. Bei drei Gegenstimmen wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Entlastungsstraße Nottuln-West“ beschlossen. In dessen Rahmen sollen jetzt innerhalb eines Suchraumes am Zippenberg mögliche Wegeführungen aufgezeigt werden.Die UBG hielt in der Diskussion unter anderem dagegen, dass der vorgeschlagene Suchraum weiter in Richtung Darup liegen müsste. „Wir stehen vor dem Scherbenhaufen einer verfehlten Planung, in der keine solche Straße vorgesehen war. Einer Planung, die wir so nicht wollten.“ Stefan Kohaus (Grüne) erklärte, dass seine Fraktion die „nicht ganz geglückte Planung“ damals zwar ebenfalls abgelehnt habe. Er wolle sich einer Lösungssuche aber nicht verschließen. Die müsse allerdings ergebnisoffen sein: „Das kann am Ende auch bedeuten, dass keine Straße gebaut wird.“Dass es zu dieser „Null-Lösung“ kommt, hielten die meisten Politiker offenbar für unwahrscheinlich. Dr. Martin Geuking (FDP) meinte, dass es unsinnig sei, den Verkehr Richtung Coesfeld über den Oberstockumer Weg und die B525 abfließen zu lassen. „Eine Alternative muss her.“ Auch der Verkehr Richtung Billerbeck solle nicht über den Oberstockumer Weg geführt werden, erklärte Roswitha Roeing-Franke (CDU). Sie sei davon überzeugt, dass der Oberstockumer Weg schon wegen der Schulkinder für den vielen Verkehr ungeeignet ist. Gottfried Hoffmann (SPD) ergänzte, dass es nicht nur um die Verkehrssituation am Oberstockumer Weg und im Fasanenfeld gehe, sondern auch der Niederstockumer Weg entlastet werden könnte, wenn man einen westlichen Abfluss des Verkehrs errmögliche.Vor allem brauche man verlässliche Zahlen, meinte Christof Peter-Dosch (Grüne). Man müsse erkennen können, wie die Straßen in Zukunft be- und entlastet werden. Solche Zahlen habe es doch schon gegeben, als der Bebauungsplan beschlossen wurde, kritisierten die Anlieger aus dem Fasanenfeld. Und seitdem habe sich doch nichts geändert. Beim Grundstückskauf seien sie davon ausgegangen, dass die komplette Erschließung über den Oberstockumer Weg erfolge. So eine Planung müsse Vertrauensschutz gewähren. Immerhin lebten allein im Bereich Falkenstraße rund 60 Kinder, auch das müsse beim Bau einer Straße im Wohngebiet bedacht werden.Dem hielt ein Anlieger des Oberstockumer Weges den „Brennpunkt Schule“ entgegen: „Gehen Sie da mal morgens vorbei, dann wissen Sie, was notwendig ist.“ Die Versäumnisse der Vergangenheit müssten aufgearbeitet werden, forderte er. So ähnlich hatte auch Christian Schulze Pellengahr (CDU) argumentiert: „Ich weiß nicht, warum das damals nicht bedacht worden ist. Aber lassen Sie’s mich salopp formulieren: Man kann ja auch klüger geworden sein.“

Freitag, 16. November 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Nottuln)

24.10.2007 in Presse

Umgehungsstraße

 

Alten Ratsbeschluss neu überdenken?

Nottuln. In ihrer jüngsten Sitzung befasste sich die Nottulner SPD-Fraktion vor allem mit den drei Themen „Hydrologisches Gutachten Umgehungsstraße/Wasserwerk“, „Antrag der Verwaltung zur Haushaltskonsolidierung“ und „Änderungen zum KiBiz“. Durchaus kritisch, so berichtet die Fraktion in einer Pressemitteilung, werteten die Mitglieder die Ergebnisse des Gutachtens, besonders im Hinblick auf die relativierende Stellungnahme der Ingenieursgesellschaft Tuttahs, die Negativfolgen für das Grundwasser durchaus noch im Bereich des Möglichen sah: „Absolute Sicherheit scheint es hier nicht zu geben“, so der Tenor in der Versammlung. Vor einer abschließenden Bewertung will die SPD den Gutachter in der morgigen öffentlichen Ausschusssitzung (Mittwoch, 19 Uhr, Forum) hören.Wie die SPD mitteilte, gelte der alte, mit der CDU gefasste Beschluss für die Umgehung nur dann weiter, wenn ausreichende Sicherheit für Wasserwerk und Grundwasser gegeben seien.Problematisch beurteilte die Fraktion aus heutiger Sicht die alte Beschlusslage, die eine Netzschlusslösung in Kombination mit der Umgehungsstraße als Grundvoraussetzung für ein „Ja“ einfordere. Nur mit dieser Prämisse habe man ein Votum für die Umgehungsstraße abgegeben. „Nur, ist aufgrund der Finanzlage der Gemeinde eine solche noch realisierbar?“, hinterfragte Gottfried Hoffmann. Je nach Antwort der Verwaltung müsse der gültige Ratsbeschluss neu überdacht werden, berichtet die SPD und erklärt: „Insofern können die SPD-Ratsmitglieder durchaus dem Anliegen des Bürgervereins folgen und in einem neuerlichen Votum (kein Beschluss) die Meinung aller Ausschussteilnehmer zur Thematik noch einmal abfragen, zumal ja auch die Zusammensetzung der Gremien sich nach den letzten Wahlen geändert hat.“Begrüßt wird von der SPD der neue Verwaltungsvorschlag zur Haushaltskonsolidierung. Wie berichtet, soll das Haushaltsdefizit verbindlich um 200 000 Euro pro Jahr reduziert werden. Michael Blümer merkte an, dass vor allem die CDU mit einer Anzahl von Anträgen in jüngster Vergangenheit nur sehr mangelnden Sparwillen habe erkennen lassen und das Risiko einer Haushaltssicherung billigend in Kauf genommen habe, um ihre Klientel zu bedienen. „Man kann in einer solchen Finanzlage nicht allen Begehrlichkeiten folgen, auch wenn das sicherlich im Blick auf die nächsten Wahlen wünschenswert ist“, so Andreas Winkler.Ausführlich diskutierte die Fraktion auch das neue NRW-Kinderbildungsgesetz (KiBiz). „Dieses Gesetz bleibt ein Spargesetz, denn weiterhin bleiben die Interessen der Einrichtungen und der Erzieherinnen auf der Strecke“, erklärt die SPD. Begrüßt wird der Vorstoß der SPD-Landtagsfraktion, die zusätzlich 50 000 Euro für Einrichtungen mit Kindern aus belasteten Stadtteilen fordert, damit bei Bedarf eine zusätzliche Fachkraft eingestellt werden kann. Gleichzeitig halte man es für sinnvoll, die Öffnungszeiten von 25 Stunden zur Ausnahme zu erheben und für 25 und 35 Stunden die gleichen Elternbeiträge festzuschreiben, damit finanzschwache Eltern nicht in eine „billige“ Betreuung flüchten müssten.Die Nottulner SPD hat zu dieser ganzen Thematik einen Antrag an den Sozialausschuss des Rates gestellt.SPD-Fraktionsvorsitzender Wolf Haase betonte: „Wir würden uns freuen, wenn auch viele Erzieherinnen der Nottulner Kitas zu dieser Sitzung kommen und die Diskussion durch ihre Beiträge begleiten und die Problematik auch nach der jüngsten Änderung zum KiBiz aus ihrer Sicht erläutern.“

Mittwoch, 24. Oktober 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Nottuln)

09.10.2007 in Presse

GIG soll wieder Gewinne machen

 

GIG soll wieder Gewinne machen

Nottuln. „Der Gemeindehaushalt wird nach derzeitigem Stand nachhaltig über Jahrzehnte mit dem Abtragen der Millionenschulden der gemeindeeigenen GIGmbH belastet“, erklärt die SPD-Fraktion in einer Pressemitteilung. Nach dem Startschuss zur Verwendung der Brachflächen in Appelhülsen für einen Fotovoltaik-Park müssten nun weitere Maßnahmen aufgesetzt werden. „Die GIGmbH muss wieder gewinnbringend arbeiten, damit sie aktiv dazu beitragen kann, ihre Schulden selbstständig abzubauen“, fasst der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrates der GIG, Wolfgang Danziger, zusammen. „Wir werden mit entsprechenden Vorschlägen dafür sorgen, dass in den Gremien der Gesellschaft die erforderlichen Beschlüsse herbeigeführt werden“, kündigte Danziger an. Die SPD erinnert daran, dass die Gesellschaft unter anderem ins Leben gerufen wurde, um durch Ankauf von Ackerlandflächen, für welche die Gemeinde in Folge einen Bebauungsplan aufstellt, und durch den anschließenden Verkauf des so entstandenen Baulandes einen Wertzuwachs abzuschöpfen. Der Verkauf von Bauland sei in der Vergangenheit im Ortsteil Nottuln bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt (z. B. Hangenfeld, Fasanenfeld) worden. „Die Gründe, warum das in Appelhülsen zuletzt nicht erfolgreich war, müssen in der neuen Planung berücksichtigt werden. Da gilt es, aus den gemachten Fehlern zu lernen“, erklärt die SPD und schlägt als ersten Schritt die Erstellung einer Risikoanalyse und eines entsprechenden „Business-Plans“ vor. Dann bestehe die Aussicht, dass nach erfolgreicher Umsetzung dieses Verfahrens ein Aussetzen der jährlichen Zahlung zur Verlustabdeckung durch die Gemeinde beschlossen werden könnte.„Die Handlungsfähigkeit der Gemeinde wäre wieder hergestellt“, so die SPD.

Dienstag, 09. Oktober 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Nottuln)

04.10.2007 in Presse

Fotovoltaikanlage beschlossen

 

Einstimmiger Beschluss

Appelhülsen. Der Gemeindeentwicklungsausschuss hat einstimmig beschlossen, im Bereich der Lankers-Fläche in 2008 eine Fotovoltaik-Anlage mit einer Größe von bis zu 12 Hektar und bis zu 2,5 Megawatt (MW) Nennleistung zu errichten. Voraussetzung ist aber, dass der Betrieb wirtschaftlich dargestellt werden kann. Die entsprechenden Berechnungen sollen erstellt, die Planverfahren beantragt bzw. durchgeführt werden.
Über diesen Empfehlungsbeschluss wird der Rat am Donnerstag (4. Oktober) endgültig abstimmen. Eine Zustimmung dürfte als sicher gelten.

08.09.2007 in Presse

KITA

 

„Wir wollen Havixbeck nicht ausbluten lassen“

Nottuln/Havixbeck. Die Gemeinde Nottuln hat sich festgelegt: Der Rat ist dem Antrag der Kindertagesstätte Baumberger Strolche gefolgt und hat sich einstimmig bei einer Enthaltung dafür ausgesprochen, 50 Prozent des gesetzlichen Trägeranteils zu übernehmen, wenn nach der geplanten Fusion mit der Havixbecker Kita Lummerland eine zweite Gruppe eröffnet wird. Damit ist jetzt die Havixbecker Politik am Zug.Die hatte bisher nur spitz abrechnen und pro Kind zahlen wollen. Eine Vorgehensweise, vor der Nottulns Beigeordneter Klaus Fallberg am Dienstag im Rat ausdrücklich warnte. „Es gibt in jeder Kommune etliche Kinder, die in Kitas anderer Kommunen gehen. Wenn wir anfangen, das alles einzeln zu verrechnen, haben wir einen riesigen Verwaltungsaufwand für ein paar Euro.“ Fallberg verwies im Übrigen darauf, dass bereits seit Gründung der Baumberger Strolche (1991) Havixbecker und Billerbecker Kinder die Einrichtung besuchen. In der Vergangenheit habe Nottuln die Kosten allein übernommen, wehrte er sich gegen in der Öffentlichkeit erhobene Vorwürfe, die Gemeinde Nottuln wolle sich bereichern.Bedenken hatte Roswitha Roeing-Franke (CDU). Sie könne nicht unterstützen, dass möglicherweise in Havixbeck eine Gruppe geschlossen werden müsste, wenn die Lummerland-Kinder zu den Strolchen gehen. Die Gefahr, dass im nächsten Jahr „die Diskussion über eine Gruppenschließung“ in Havixbeck drohe, bestätigte Klaus Fallberg. Er merkte aber auf der anderen Seite an, dass die Havixbecker Eltern gezielt zu den Baumberger Strolchen wollen und nicht in eine andere Tagesstätte in Havixbeck. Stefan Kohaus (Grüne) pflichtete dem bei: „Wir lassen die Havixbecker nicht ausbluten.“Dass die Strolche ein Betreuungsangebot vor allem für auch weit unter Dreijährige bereithalten, das sie von anderen Kitas unterscheidet, das betonten nicht nur mehrere SPD-Politiker, sondern auch Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck: „Die Baumberger Strolche sind eine hervorragende Einrichtung, der Standort sollte gesichert werden.“ Im Blick auf die neue Gesetzeslage werde das Überleben für kleine Kindertagesstätten schwerer. Dem wolle man bei den Strolchen mit der zweiten Gruppe begegnen. „Wenn Havixbeck nicht mitmacht, müssen die Baumberger Strolche sich etwas Neues überlegen.“Die Finanzierung der bestehenden einen Gruppe jedenfalls ist sicher. Im Ratsbeschluss heißt es dazu: „Bis zum Betrieb der zweiten Gruppe bleibt es bei der Übernahme des vollen gesetzlichen Trägeranteils.“ Jetzt blickt alles gespannt nach Havixbeck.

Samstag, 08. September 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Nottuln)

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