09.10.2007 in Presse

GIG soll wieder Gewinne machen

 

GIG soll wieder Gewinne machen

Nottuln. „Der Gemeindehaushalt wird nach derzeitigem Stand nachhaltig über Jahrzehnte mit dem Abtragen der Millionenschulden der gemeindeeigenen GIGmbH belastet“, erklärt die SPD-Fraktion in einer Pressemitteilung. Nach dem Startschuss zur Verwendung der Brachflächen in Appelhülsen für einen Fotovoltaik-Park müssten nun weitere Maßnahmen aufgesetzt werden. „Die GIGmbH muss wieder gewinnbringend arbeiten, damit sie aktiv dazu beitragen kann, ihre Schulden selbstständig abzubauen“, fasst der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrates der GIG, Wolfgang Danziger, zusammen. „Wir werden mit entsprechenden Vorschlägen dafür sorgen, dass in den Gremien der Gesellschaft die erforderlichen Beschlüsse herbeigeführt werden“, kündigte Danziger an. Die SPD erinnert daran, dass die Gesellschaft unter anderem ins Leben gerufen wurde, um durch Ankauf von Ackerlandflächen, für welche die Gemeinde in Folge einen Bebauungsplan aufstellt, und durch den anschließenden Verkauf des so entstandenen Baulandes einen Wertzuwachs abzuschöpfen. Der Verkauf von Bauland sei in der Vergangenheit im Ortsteil Nottuln bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt (z. B. Hangenfeld, Fasanenfeld) worden. „Die Gründe, warum das in Appelhülsen zuletzt nicht erfolgreich war, müssen in der neuen Planung berücksichtigt werden. Da gilt es, aus den gemachten Fehlern zu lernen“, erklärt die SPD und schlägt als ersten Schritt die Erstellung einer Risikoanalyse und eines entsprechenden „Business-Plans“ vor. Dann bestehe die Aussicht, dass nach erfolgreicher Umsetzung dieses Verfahrens ein Aussetzen der jährlichen Zahlung zur Verlustabdeckung durch die Gemeinde beschlossen werden könnte.„Die Handlungsfähigkeit der Gemeinde wäre wieder hergestellt“, so die SPD.

Dienstag, 09. Oktober 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Nottuln)

04.10.2007 in Presse

Fotovoltaikanlage beschlossen

 

Einstimmiger Beschluss

Appelhülsen. Der Gemeindeentwicklungsausschuss hat einstimmig beschlossen, im Bereich der Lankers-Fläche in 2008 eine Fotovoltaik-Anlage mit einer Größe von bis zu 12 Hektar und bis zu 2,5 Megawatt (MW) Nennleistung zu errichten. Voraussetzung ist aber, dass der Betrieb wirtschaftlich dargestellt werden kann. Die entsprechenden Berechnungen sollen erstellt, die Planverfahren beantragt bzw. durchgeführt werden.
Über diesen Empfehlungsbeschluss wird der Rat am Donnerstag (4. Oktober) endgültig abstimmen. Eine Zustimmung dürfte als sicher gelten.

08.09.2007 in Presse

KITA

 

„Wir wollen Havixbeck nicht ausbluten lassen“

Nottuln/Havixbeck. Die Gemeinde Nottuln hat sich festgelegt: Der Rat ist dem Antrag der Kindertagesstätte Baumberger Strolche gefolgt und hat sich einstimmig bei einer Enthaltung dafür ausgesprochen, 50 Prozent des gesetzlichen Trägeranteils zu übernehmen, wenn nach der geplanten Fusion mit der Havixbecker Kita Lummerland eine zweite Gruppe eröffnet wird. Damit ist jetzt die Havixbecker Politik am Zug.Die hatte bisher nur spitz abrechnen und pro Kind zahlen wollen. Eine Vorgehensweise, vor der Nottulns Beigeordneter Klaus Fallberg am Dienstag im Rat ausdrücklich warnte. „Es gibt in jeder Kommune etliche Kinder, die in Kitas anderer Kommunen gehen. Wenn wir anfangen, das alles einzeln zu verrechnen, haben wir einen riesigen Verwaltungsaufwand für ein paar Euro.“ Fallberg verwies im Übrigen darauf, dass bereits seit Gründung der Baumberger Strolche (1991) Havixbecker und Billerbecker Kinder die Einrichtung besuchen. In der Vergangenheit habe Nottuln die Kosten allein übernommen, wehrte er sich gegen in der Öffentlichkeit erhobene Vorwürfe, die Gemeinde Nottuln wolle sich bereichern.Bedenken hatte Roswitha Roeing-Franke (CDU). Sie könne nicht unterstützen, dass möglicherweise in Havixbeck eine Gruppe geschlossen werden müsste, wenn die Lummerland-Kinder zu den Strolchen gehen. Die Gefahr, dass im nächsten Jahr „die Diskussion über eine Gruppenschließung“ in Havixbeck drohe, bestätigte Klaus Fallberg. Er merkte aber auf der anderen Seite an, dass die Havixbecker Eltern gezielt zu den Baumberger Strolchen wollen und nicht in eine andere Tagesstätte in Havixbeck. Stefan Kohaus (Grüne) pflichtete dem bei: „Wir lassen die Havixbecker nicht ausbluten.“Dass die Strolche ein Betreuungsangebot vor allem für auch weit unter Dreijährige bereithalten, das sie von anderen Kitas unterscheidet, das betonten nicht nur mehrere SPD-Politiker, sondern auch Fachbereichsleiter Benedikt Gellenbeck: „Die Baumberger Strolche sind eine hervorragende Einrichtung, der Standort sollte gesichert werden.“ Im Blick auf die neue Gesetzeslage werde das Überleben für kleine Kindertagesstätten schwerer. Dem wolle man bei den Strolchen mit der zweiten Gruppe begegnen. „Wenn Havixbeck nicht mitmacht, müssen die Baumberger Strolche sich etwas Neues überlegen.“Die Finanzierung der bestehenden einen Gruppe jedenfalls ist sicher. Im Ratsbeschluss heißt es dazu: „Bis zum Betrieb der zweiten Gruppe bleibt es bei der Übernahme des vollen gesetzlichen Trägeranteils.“ Jetzt blickt alles gespannt nach Havixbeck.

Samstag, 08. September 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Nottuln)

02.06.2007 in Ratsfraktion

60-jähriges Jubiläum des Landessportbundes NRW

 

2. Juni 2007

Beim 60-jährigen Jubiläum des Landessportbundes NRW trafen sich zu einem Meinungsaustausch u.a. die Fraktionsführerin der SPD im Landtag NRW mit dem Nottulner Fraktionsvorsitzenden der SPD Wolf Haase.

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