Wellenbad - SPD gegen Anhebung der Eintrittspreise

Veröffentlicht am 08.12.2007 in Presse

Wellenbad erhält Spitzennoten

Nottuln. Das Wellenfreibad ist ein Pfund, mit dem die Gemeinde Nottuln so richtig wuchern kann. 99 Prozent der Freibadbesucher fühlen sich dort wohl, 98 Prozent würden es ohne Umschweife weiterempfehlen...

Zwei Detailergebnisse aus einer umfangreichen Marktanalyse, die Stefanie Henke von den Nottulner Gemeindewerken erstellt hat und die sie in dieser Woche den Mitgliedern des Betriebsausschusses ausführlich vorstellte.Vor dem Hintergrund, dass in einigen Nachbargemeinden völlig neue, moderne Bäder gebaut wurden (Senden, Coesfeld) oder bestehende Bäder umfassend saniert bzw. modernisiert werden (Dülmen, Havixbeck), stellt sich die Frage: Wie können sich die beiden Nottulner Bäder in dieser Wettbewerbssituation behaupten?Für die Marktanalyse hatten die Gemeindewerke in einem ersten Schritt die Angebotsstrukturen in Nottuln und den Nachbarkommunen analysiert. In einem zweiten Schritt wurden in diesem Jahr die Badbesucher und Bürger befragt. Insgesamt 750 Fragebögen, gewonnen bei drei Befragungen im Freibad, im Hallenbad und im Ortskern, wurden für die Marktanalyse ausgewertet.Das Wellenfreibad schneidet zwar durchweg besser ab als das Hallenbad, wunschlos glücklich sind die Freibadbesucher aber nicht. Wunsch Nr. 1 ist eine Riesenrutsche, die allerdings „unwahrscheinlich teuer ist“, wie Stefanie Henke anmerkte. Gewünscht werden ferner zum Beispiel mehr Schattenplätze, eine Optimierung des Beach-Picknickbereiches, eine Verlegung des Kiosk-Standortes und eine Erhöhung der Wellenzeiten.Durchweg schlechter schneidet in der Befragung das Hallenbad ab. 68 Prozent bescheinigen der Hallenbad-Optik allenfalls Mittelmaß, 53 Prozent sagen, dass sie sich dort nicht wohlfühlen. Dies betrifft vor allem die Gelegenheitsschwimmer. Beim Stammpublikum sind die Imagewerte durchweg besser. Ein besonderer Kritikpunkt ist vor allem der dunkle Eingangsbereich.Ob durch kosmetische Veränderungen die Besucherzahlen gesteigert werden können, bezweifelte Roswitha Roeing-Franke (CDU): „Das Becken ist einfach zu klein.“ Langfristig müsse man eventuell über ein größeres Bad nachdenken. Ob schon einmal über eine Wellenbad-Überdachung nachgedacht worden sei, wollte sie wissen.Ein derartiges Vorhaben ist bereits geprüft worden, berichtete Werkeleiter Peter Scheunemann. Geschätzte Kosten damals: 11 bis 12 Millionen D-Mark.Scheunemann schlug vor, das Jahr 2008 dafür zu nutzen, um anhand der Marktanalyse ein Konzept zur Attraktivitätssteigerung zu erarbeiten. „Das, was wir haben, sollten wir in einem guten Zustand halten, und wir sollten nur das machen, was wir auch selbst finanzieren können“, erklärte der Werkeleiter.Horst Imholt (UBG) hielt viele der notwendigen Verbesserungsvorschläge für sinnvoll, meinte aber auch, dass die Eintrittspreise eigentlich zu niedrig seien. Die Marktanalyse hatte ergeben, dass die Eintrittspreise der Nottulner Bäder deutlich unter denen der Nachbarkommunen liegen. Ein echtes Plus für Familien. Renate Brülle-Buchenau (SPD) warnte denn auch davor, die Eintrittspreise zu erhöhen. Sie sollten so lange wie möglich unverändert beibehalten werden.Wolfgang Danziger (SPD) warnte davor, in einen „wilden Wettbewerb“ mit den Nachbarbädern einzusteigen. Nur das, was auch machbar sei, sollte zum Erhalt der Attraktivität geleistet werden. Dem konnte sich Helmut Walter (FDP) nur anschließen. Das Hallenbad bleibe ein Problem, so lange man es nicht größer machen könne, erklärte er. Möglicherweise helfe eine engere Kooperation mit dem Wellness-Point, regte Walter an.

Samstag, 08. Dezember 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Nottuln)

 

Ihr Kontakt zur SPD Nottuln

Sie erreichen die SPD Nottuln per E-Mail. Schreiben Sie gerne an ov@spd-nottuln.de oder besuchen Sie unsere Facebook-Seite.

Vision 2025

Unsere Vision:

Nottuln im Jahr 2025

Jetzt lesen...

Besuch uns auf

Komm in unsere Mitte

Nottuln-Event-Kalender

SPD auf YouTube

SPD Nottuln teilen

News auf einen Blick

17.01.2018 18:35 Kürzung der US-Hilfsmittel für Palästina verschärft die Situation im Nahen Osten
Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Ankündigung der USA, rund die Hälfte ihrer Zahlung an das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) einzufrieren. „Die amerikanische Regierung hat heute angekündigt, rund die Hälfte ihrer Zahlungen in Höhe von 65 Millionen Dollar an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) einzufrieren und lediglich 60 Millionen Euro

16.01.2018 18:33 Grundsteuer – Wegfall gefährdet kommunale Daseinsvorsorge
Die heutige Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat einmal mehr gezeigt, dass die Grundsteuer reformiert werden muss. Die Politik ist zum Handeln aufgefordert. Mit dem Reformvorschlag des Bundesrates liegt ein gangbares Modell auf dem Tisch. „Die mündliche Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat uns in der Ansicht bestärkt, dass wir um eine Reform der Grundsteuer nicht umhinkommen.

16.01.2018 18:32 Das Sondierungspapier trägt die Handschrift der SPD
Christine Lambrecht, Fraktionsvizin für Finanzen und Haushalt, erklärt, warum sie für ein Ja zu Koalitionsverhandlungen mit der Union wirbt. Hauptgrund: die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen dank SPD. „Finanzielle Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen – das haben wir im Wahlkampf versprochen, und das haben wir in den Sondierungsgesprächen mit der Union auch durchgesetzt. Eine breite Mehrheit wird nach

Ein Service von websozis.info

Mitmachen

Mitglied werden!

Jetzt online

Besucher:758101
Heute:45
Online:1