SPD Fraktion diskutiert mit Initiatorin der Unterschriftensammlung

Veröffentlicht am 29.10.2018 in Ratsfraktion

Perspektiven für den Rhodepark

Am vergangenen Donnerstagabend trafen sich Nottulner Sozialdemokraten mit der Franz-Rhode-Park Initiatorin Sandra Johann zu einem längeren Meinungsaustausch, wie man mit der geplanten Erweiterung der Einzelhandelsflächen umgehen sollte.

In der angeregten und kontroversen Diskussion wurde deutlich, dass die von der Verwaltung zuletzt vorgelegten Änderungspläne (Verlagerung der Parkplätze auf die zurzeit bestehende Wallfläche, übrigens ein Vorschlag aus den Reihen der Grünen) zumindest bei den anwesenden SPD Mitgliedern auf breite Zustimmung trifft: Der relativ geringe Flächeneinschnitt bietet nach Ansicht der Sozialdemokraten einen guten Kompromiss, um den Investoren eine Erweiterung ihrer Märkte zu ermöglichen, andererseits wird die Nutzung des Franz-Rhode Parks in durchaus verträglichem Maße eingeschränkt.

Ein weiterer Vorteil zu den ursprünglichen Planungsvarianten sei auch, dass die zu erwartende Lärmbelastung für die Anwohner an der Durchgangsstraße durch einen Busbahnhof vor der „Haustür“ der Anlieger vom Tisch sei, so Ratsfrau Claudia Jürgens. Frau Johann wollte die Bedenken der Nottulner SPD hinsichtlich einer möglichen Abwanderung der Investoren nicht teilen und blieb vehement bei ihrer Ablehnung der aktuellen Planung zur Erweiterung der Märkte.

Einig hingegen waren sich die Diskussionsteilnehmer, dass unabhängig von den noch ausstehenden Beratungen und Beschlüssen in den politischen Gremien eine gestalterische Aufwertung des Parks und der Zuwegungen unbedingt nötig sei, um eine Attraktivitätssteigerung und die damit verbundene dauerhafte Nutzung zu gewährleisten.

Auf die Frage, wer denn die zu erwartenden Kosten für notwendige Projekte tragen solle, gab sich Frau Johann optimistisch, da die Bürgerstiftung bereits die Zusage für einen BufDi hat. Darüber hinaus gibt es die Zusage der Gemeinde, einen LEADER-Antrag für Fördermittel (65 %) zu stellen. Die restlichen 35 % müssten von der Gemeinde erbracht werden, wobei es evtl. über die Bürgerstiftung Spenden für die Gestaltung des Parks geben könne sowie auch private Initiativen helfen könnten. Mit Blick auf den 
Gemeindehaushalt und die Folgekosten äußerten sich die Sozialdemokraten allerdings eher zurückhaltend. Weiterhin konnte Frau Johann von bereits bestehenden Kontakten zu einer Studentin der Permakultur berichten, die sich bereit erklärte, Gestaltungsvorschläge für eine breitere Akzeptanz zu erarbeiten bzw. die Bandbreite der schon zahlreichen Eingaben zur Verschönerung des Parks aufzunehmen, eine Perspektive, die von allen Gesprächsteilnehmern positiv kommentiert wurde. Dazu fehle aber noch die 
Erlaubnis.

 

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